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Faszination Klippenspringen

Das Klippenspringen ist in den letzten Jahren auch dank des größeren Medieninteresses zu einer populären Sportart gereift. Trotzdem ist es eine Extremsportart, die weltweit auch nur von rund 300 Sportlern betrieben wird. Die Anforderungen an die Aktiven sind hoch. Grundvoraussetzung ist eine Erfahrung im Bereich des Kunst- und Turmspringens oder einer artverwandten Sportart. Das Turmspringen endet bei 10 Metern Höhe. Kleinere Fehler bei der Sprungausführung enden hier meistens noch recht glimpflich. Die Profis unter den Klippenspringern springen aus einer maximalen Höhe von 28 Metern. Da bedeutet jeder größere Fehler unter Umständen Lebensgefahr. Beim Eintauchen sind hier die Springer der neunfachen Belastung eines Eintauchens aus 10 Metern Höhe ausgesetzt. Die Eintauchgeschwindigkeit liegt dann nahe der 100 km/h. Neben Mut und Konzentration ist daher auch eine absolute Körperbeherrschung und eine perfekte Verinnerlichung der Sprungabläufe zum Betreiben dieser Sportart wichtig.

Das Klippenspringen hat aber auch im Amateurbereich Einzug gehalten. Besonders in der Schweiz ist die europäische Springerszene beheimatet. In Deutschland ist diese Sportart auch gerade wegen der fehlenden Trainingsmöglichkeiten wenig verbreitet. Für das Kunst- und Turmspringen gibt es leider nur wenige geeignete Sportstätten und für Interessierte auch nur wenige Anlaufstellen. Die meisten Sprunganlagen sind durch ein Gesperrt-Schild nicht zugänglich. So bleibt den sicherlich auch bei uns vorhandenen verborgenen Talenten der Zugang zum Wasserspringen leider verwehrt.